Schwangerschaft und Elternschaft

In den kommenden Monaten werden Ihnen viele Fragen durch den Kopf gehen. Zu einer Schwangerschaft gehören Gefühle von Freude, aber auch Sorgen und Ängste dazu. Wir begleiten und beraten Sie in dieser spannenden und herausfordernden Zeit. Das Team unserer Beratungsstelle informiert Sie über verschiedene Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Mutterschaft, Vaterschaft, Eltern-Werden und Eltern-Sein.

Wir beraten Sie gerne!

Eltern-Werden, Eltern-Sein

Kaum ein Ereignis wirkt sich so einschneidend und umfassend auf das Leben aus wie die Geburt eines Kindes. Für jeden Elternteil, für jedes Elternpaar stehen weitreichende Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen bevor. Wir sind für Eltern in dieser Phase der Lebensumstellung da und unterstützen sie dabei, diesen Prozess positiv zu gestalten.

  • Wie verhalte ich mich in der Schwangerschaft, wie verändert sich mein Körper?

  • Was kommt bei der Geburt auf mich zu? Wo und wie will ich gebären?

  • Wo finde ich Entlastung und Unterstützung?

  • Wie wird sich meine Paarbeziehung verändern?

Arbeitsrechtliche Fragen

Schwangere und stillende Mütter sind in dieser Zeit einem besonderen arbeitsrechtlichen Schutz unterstellt. Arbeitgeber sind verpflichtet, in diesen Fällen die Arbeitsbedingungen der Frau so zu gestalten, dass ihre Gesundheit und die des Kindes nicht beeinträchtigt wird.

Zivilrechtliche Fragen

Durch die Geburt eines Kindes ergeben sich vor allem für unverheiratete Eltern und Alleinerziehende diverse zivilrechtliche Fragen. Auskünfte zur gemeinsamen elterlichen Sorge, dem Vaterschaftstest und der Vaterschaftsanerkennung, dem Unterhalts- und Besuchsrecht, den Erziehungsgutschriften sowie dem Konkubinat erhalten Sie von uns in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Finanzielle Fragen

Wir zeigen Unterstützungsangebote und Hilfestellungen auf für Mütter, Väter und Familien, die durch Schwangerschaft und Geburt in eine finanzielle Notlage geraten sind. Wo die Beratung alleine nicht reicht, leisten und vermitteln wir situationsbedingt finanzielle und materielle Hilfe während der Schwangerschaft und bis zu einem Jahr nach der Geburt.

Vorgeburtliche Untersuchungen

Alle werdenden Eltern haben den Wunsch nach einem gesunden Kind. In der Schwangerschaftsvorsorge bieten Gynäkolog*innen verschiedene vorgeburtliche Untersuchungen (Pränataldiagnostik) an. Die Methoden der pränatalen Diagnostik haben sich in den letzten Jahren stetig erweitert. Werdende Eltern haben das Recht zu entscheiden, ob und in welchem Ausmass sie vorgeburtliche Untersuchungen wahrnehmen möchten.

Die Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität ist die offizielle Informations- und Beratungsstelle des Kantons St.Gallen und beider Appenzell für pränatale Untersuchungen gemäss Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMG Art. 17).

Wir informieren Sie über die Chancen, Risiken und Grenzen von vorgeburtlichen Untersuchungen und begleiten Sie im Entscheidungsprozess. Gerne unterstützen wir Sie auch nach einem auffälligen Befund.

Verlust der Schwangerschaft

Ein Kind während der Schwangerschaft zu verlieren ist eine tiefgreifende Erfahrung, die jede Person unterschiedlich erlebt und verarbeitet. Der Verlust, die Leere, die Zeit vom Abschiednehmen und die Trauer sind sehr persönliche Themen. Oft machen sie hilflos und überfordern. Ein Gespräch an unserer Beratungsstelle kann helfen, das Geschehene zu verarbeiten.

Unerfüllter Kinderwunsch

Ungewollte Kinderlosigkeit kann eine grosse Herausforderung darstellen und wird nicht selten als einschneidende Lebenserfahrung erlebt. Eine Beratung kann helfen,  mit belastenden Situationen rund um das Thema Kinderwunsch  umzugehen. Wir informieren und unterstützen Sie im Umgang mit der ungewollten Kinderlosigkeit und während der Kinderwunschbehandlung.

Wochenbettdepression

Ungefähr 15 Prozent der Frauen erleiden nach einer Geburt eine Wochenbettdepression (Postpartale Depression). Auch Väter können daran erkranken. Die Symptome entwickeln sich schleichend und sind kaum von denen des «Babyblues», einer kurzen depressiven Verstimmung nach der Geburt, zu unterscheiden. Der wesentliche Unterschied liegt in der Dauer der Symptome. Halten diese länger als 14 Tage an kann es sein, dass sich aus dem Stimmungstief eine Depression entwickelt hat.

Sind Sie unsicher, ob Sie unter einer postpartalen Depression leiden und wissen nicht, wie Sie vorgehen sollen, melden Sie sich bei uns für ein Gespräch.

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Unsere Beratungen sind kostenlos und alle Berater*innen unterstehen der Schweigepflicht.

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